Erstrittene Entscheidungen zum Thema Versammlungsrecht

In den folgenden Entscheidungen stellten die folgenden Gerichte die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs gegen ein Versammlungsverbot wieder her und begründeten dies mit einer Verletzung des Grundrechtes meines Mandanten auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG):

  • Bundesverfassungsgericht, Beschluß vom 16.04.2005, Az. 1 BvR 808/05,
  • Bundesverfassungsgericht, Beschluß vom 27.01.2006, Az. 1 BvQ 4/06,
  • Bundesverfassungsgericht, Beschluß vom 09.06.2006, Az. 1 BvR 1429/06,
  • Bundesverfassungsgericht, Beschluß vom 01.12.2007, Az. 1 BvR 3041/07,
  • Oberverwaltungsgericht Weimar, Beschluß vom 19.04.2002, Az. 3 EO 273/02,
  • Oberverwaltungsgericht Weimar, Beschluß vom 09.05.2005, Az. 3 EO 709/05,
  • Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluß vom 30.12.2005, Az. 11 ME 117/06,
  • Verwaltungsgerichtshof Mannheim, Beschluß vom 21.04.2009, Az. 1 S 756/09,
  • Oberverwaltungsgericht Greifswald, Beschluß vom 30.04.2009, Az. 3 M 73/09,
  • Oberverwaltungsgericht Greifswald, Beschluß vom 28.04.2011, Az. 3 M 45/11,
  • Oberverwaltungsgericht Weimar, Beschluß vom 04.05.2012, Az. 3 EO 258/12,
  • Oberverwaltungsgericht Weimar, Beschluß vom 31.05.2012, Az. 3 EO 317/12,
  • Oberverwaltungsgericht Weimar, Beschluß vom 22.02.2013, Az. 3 EO 132/13,
  • Oberverwaltungsgericht Weimar, Beschluß vom 22.02.2013, Az. 3 EO 133/13,
  • Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluß vom 29.04.2013, Az. 5 B 467/13,
  • Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluß vom 28.04.2014, Az. 5 B 474/14.

In der folgenden Entscheidung stellte das Gericht fest, dass die Auflösung einer Versammlung rechtswidrig gewesen war und begründeten dies mit einer Verletzung des Grundrechtes meines Mandanten auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG):

  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Urteil vom 28.08.2009, Az. 3 B 40/06.

In den folgenden Entscheidungen stellten die folgenden Gerichte die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs gegen eine versammlungsrechtliche Auflage wieder her und begründeten dies mit einer Verletzung des Grundrechtes meines Mandanten auf Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG):

  • Verwaltungsgerichtshof Kassel, Beschluß vom 25.10.2000, Az. 11 TG 3488/00,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Beschluß vom 02.11.2001, Az. 3 BS 250/01,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Beschluß vom 04.04.2002, Az. 3 BS 103/02,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Beschluß vom 12.07.2002, Az. 3 BS 257/02,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Urteil vom 13.07.2009, Az. 3 B 137/06,
  • Oberverwaltungsgericht Berlin, Beschluß vom 30.04.2004, Az. OVG 1 S 27.04,
  • Verwaltungsgerichtshof München, Beschluß vom 18.05.2006, Az. 24 CS 06.1290,
  • Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluß vom 05.05.2006, Az. 11 ME 411/05,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Urteil vom 04.06.2009, Az. 3 B 59/06,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Urteil vom 28.07.2009, Az. 3 B 60/06,
  • Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluß vom 13.07.2010, Az. 5 A 506/09,
  • Oberverwaltungsgericht Greifswald, Beschluß vom 09.11.2012, Az. 3 M 173/12,
  • Oberverwaltungsgericht Hamburg, Urteil vom 18.07.2013, Az. 4 Bf 142/12.

In der folgenden Entscheidung hob das folgende Gericht einen Bußgeldbescheid auf und begründete dies mit einer Verletzung des Grundrechtes meines Mandanten auf Versammlungsfreiheit, es lag eine Spontandemonstration vor:

  • Bundesverfassungsgericht, Beschluß vom 10.12.2010, Az. 1 BvR 1402/06.

In den folgenden Entscheidungen bestätigten die folgenden Gerichte, daß die Auflösung einer Versammlung bzw. eines Konzertes rechtswidrig gewesen waren:

  • Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluß vom 16.09.2009, Az. 11 LA 85/08,
  • Oberverwaltungsgericht Bautzen, Beschluß vom 09.11.2010, Az. 3 A 369/09.

In der folgenden Entscheidung stellte das folgende Gericht fest, dass die Polizei es rechtswidrig unterlassen hatte, das Niederbrüllen einer Versammlung durch eine Gegendemonstration und u.a. ihren übergroßen Lautsprecherwagen zu verhindern und begründete dies mit einer Verletzung des Grundrechtes meines Mandanten auf Versammlungsfreiheit und damit, dass das Niederbrüllen gegen das Störungsverbot einer Versammlung verstieß:

  • Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Beschluss vom 28.05.2015, Az. 11 LA 19/15.